Autologes plättchen­reiches Plasma (PRP)

biologische Therapie mit körper­eigenen Heilungs­faktoren

Die Therapie mit autologem plättchenreichem Plasma – kurz PRP (Platelet Rich Plasma) – ist ein modernes biologisches Behandlungsverfahren zur Unterstützung körpereigener Heilungsprozesse. Besonders bei chronischen Beschwerden der Wirbelsäule und schmerzhaften Gelenkveränderungen kann PRP eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zu klassischen Infiltrationstherapien darstellen.

In der Praxis für Neurochirurgie Lippstadt setzen wir die PRP-Therapie gezielt bei ausgewählten Beschwerdebildern ein – insbesondere dann, wenn konservative Maßnahmen zwar helfen, die Wirkung jedoch nicht ausreichend lange anhält oder Medikamente wie Kortison vermieden werden sollen.

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Was ist PRP?

PRP steht für „Platelet Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Dabei handelt es sich um ein Konzentrat aus körpereigenen Blutplättchen, das aus einer kleinen Blutprobe gewonnen wird.

Blutplättchen spielen im menschlichen Körper eine zentrale Rolle bei Heilungs- und Regenerationsprozessen. Sie enthalten zahlreiche Wachstumsfaktoren und biologische Botenstoffe, die bei Verletzungen aktiviert werden und die natürliche Geweberegeneration unterstützen können.

Bei der PRP-Behandlung wird das aufbereitete Plasma gezielt in die betroffene Region injiziert, um die körpereigenen Selbstheilungskräfte lokal zu stimulieren.

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Wie läuft die Behandlung ab?

Die PRP-Therapie erfolgt ambulant direkt in unserer Praxis.

Der Ablauf:

  • Entnahme einer kleinen Blutprobe aus der Armvene
  • Aufbereitung des Blutes mittels spezieller Zentrifugation
  • Gewinnung des plättchenreichen Plasmas
  • gezielte Injektion in die betroffene Struktur

Da ausschließlich körpereigene Bestandteile verwendet werden, ist die Behandlung besonders gut verträglich.

Die gesamte Behandlung dauert nur etwa 20 Minuten.

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Vorteile der PRP-Therapie

Die PRP-Behandlung kommt vollständig ohne Kortison oder andere Medikamente aus und nutzt ausschließlich körpereigene biologische Prozesse.

Vorteile:

  • biologische, medikamentenfreie Therapie
  • Nutzung körpereigener Heilungsmechanismen
  • sehr gute Verträglichkeit
  • geringe Nebenwirkungsrate
  • ambulante Durchführung
  • keine längeren Ausfallzeiten

Die Methode wird inzwischen auch im Leistungs- und Spitzensport vielfach eingesetzt.

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Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, gilt die PRP-Therapie als sehr risikoarm.

Wie bei jeder Injektion können in seltenen Fällen auftreten:

  • leichte Schmerzen an der Einstichstelle
  • kleine Blutergüsse
  • vorübergehende lokale Reizungen
  • sehr selten Infektionen

Die möglichen Nebenwirkungen klassischer medikamentöser Infiltrationen – insbesondere durch Kortison – entfallen bei der PRP-Therapie.

Für wen ist PRP geeignet?

Eine PRP-Behandlung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • chronischen Rücken- und Nackenschmerzen
  • Beschwerden der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke)
  • degenerativen Veränderungen
  • Sehnen- und Muskelreizungen
  • therapieresistenten Beschwerden des Bewegungsapparates

Ob die Therapie in Ihrem individuellen Fall sinnvoll ist, besprechen wir ausführlich im persönlichen Gespräch.

Kosten & Erstattung

Die PRP-Therapie gehört derzeit nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und wird daher in der Regel als Selbstzahlerleistung angeboten.

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten je nach Tarif häufig ganz oder teilweise.

Gerne informieren wir Sie persönlich über den genauen Ablauf, die Erfolgsaussichten und die Kosten der Behandlung.